Referenzprojekt Küster
Industrie-Waschanlage zur Reinigung und Trocknung von Bleche, Körbe und Backformen
Die Bäckerei Küster GmbH mit Sitz in Göttingen ist eine traditionsreiche Handwerksbäckerei, die 1925 gegründet wurde. Das Unternehmen betreibt über 20 Filialen in und um Göttingen und besteht aus über 200 Mitarbeitenden welche ausschließlich eigene Rezepte ohne den Zukauf von Tiefkühlware oder Industrie-Fertigmischungen verarbeitet.
Im täglichen Betriebsablauf befinden sich unterschiedliche Bleche, Dielen, Körbe, Korbbrotformen und Transportbehälter im Umlauf. Die Waschgüter unterscheiden sich nicht nur in Abmessung und Bauform, sondern auch hinsichtlich Verschmutzungsgrad und Reinigungsanforderung.
Seit dem Jahr 2000 war am Standort bereits eine Durchlauf-Waschanlage im Einsatz. Über viele Jahre hinweg bildete sie einen verlässlichen Bestandteil des täglichen Reinigungsprozesses und wurde insbesondere wegen ihrer robusten Ausführung geschätzt. Mit zunehmender Betriebsdauer nahm jedoch der Aufwand für Wartung und Reparaturen spürbar zu. Gleichzeitig entsprachen einzelne konstruktive Merkmale dieser früheren Maschinengeneration nicht mehr den heutigen technischen Möglichkeiten und Anforderungen an eine wirtschaftliche Anlagenverfügbarkeit.
Bei der anstehenden Ersatzinvestition fiel die Entscheidung erneut auf eine Lösung von Mohn. Ausschlaggebend waren die positiven Erfahrungen mit der bisherigen Anlage ebenso wie die langfristig gesicherte Ersatzteilversorgung. Hinzu kamen das eigene Service- und Wartungsteam von Mohn sowie kurze Reaktionszeiten, wenn im laufenden Betrieb Unterstützung erforderlich ist.
Realisiert wurde eine Korb- und Blechwaschanlage des Typs DLWA-800 BACK-Highline BS3H zur Reinigung und anschließenden Abblas-Trocknung von Blechen, Körben, Formen, Dielen und weiteren Behältern. Vom Einlauf über die Hauptwaschung und Klarspülung bis zur Abblasung und Übergabe im Auslauf durchlaufen die Waschgüter einen durchgängigen, aufeinander abgestimmten Reinigungsprozess.
Kundenanforderungen und Aufgabenstellungen
Ausgangspunkt des Projekts war der Ersatz einer seit dem Jahr 2000 eingesetzten Durchlauf-Waschanlage. Die neue Lösung sollte die bewährte Reinigung der im Betrieb eingesetzten Bleche, Körbe, Formen und weiterer Gerätschaften fortführen, zugleich jedoch höhere Anforderungen an Reinigungswirkung, Anlagenverfügbarkeit und Abblas-Trocknung erfüllen.
Besondere Aufmerksamkeit galt den Schnittenblechen. Diese werden mit ihrer Öffnung nach oben durch die Anlage geführt. Aufgrund ihrer Geometrie müssen insbesondere die innenliegenden Flächen und Kanten durch die Reinigungsdüsen zuverlässig erreicht werden. Gegenüber der bisherigen Ausführung sollte die Reinigung dieser Bleche deshalb deutlich intensiver und gleichmäßiger erfolgen.
Zum vorgesehenen Waschgut gehören unter anderem:
- Weißbleche 60/40 mit Vierrand, 600 × 400 × 25 mm
- Loch- und Frosterbleche
- Dielen in den Abmessungen 590 × 390 × 50 mm sowie 770 × 570 × 50 mm
- Schnittenbleche mit oben liegender Öffnung, 580 × 400 × 50 mm
- Schnittenbleche mit oben liegender Öffnung, 580 × 200 × 50 mm
- Rollis, 640 × 420 × 150 mm
- Korbbrotformen sowie Kleinteile in Standardkörben
- Ringoplast- und Euronorm-Körbe im Grundmaß 600 × 400 mm bis zu einer Höhe von 320 mm
Für Bleche und Körbe im Grundmaß 600 × 400 mm war eine Stundenleistung von etwa 600 bis 800 Stück vorgesehen. Die tatsächlich erreichbare Leistung richtet sich dabei nach Art und Verschmutzungsgrad des jeweiligen Waschguts. Bei stärker anhaftenden Rückständen lässt sich die Fördergeschwindigkeit reduzieren, damit die Produkte länger in den einzelnen Behandlungszonen verbleiben. So kann die Anlage beispielsweise bei intensiver verschmutzten Körben mit rund 600 Stück pro Stunde betrieben werden.
Über die regelbare Fördergeschwindigkeit lässt sich der Durchlauf insgesamt flexibel an unterschiedliche Abmessungen, Geometrien und Reinigungsanforderungen anpassen. Je nach Waschgut und gewünschter Behandlungsdauer ist ein Leistungsbereich von etwa 400 bis 900 Stück pro Stunde möglich.
Für den täglichen Betrieb war ein klar strukturierter, einspuriger Materialfluss gefordert. Die verschiedenen Bleche, Körbe, Formen und Gerätschaften sollten sicher durch die Anlage geführt und am Auslauf zur manuellen Entnahme bereitgestellt werden. Auch höhere Körbe und Behälter bis zu einer Durchlaufhöhe von 320 mm mussten ohne zusätzliche Umsetzungen oder besondere Handgriffe verarbeitet werden können.
Reinigung, Klarspülung und Abblas-Trocknung sollten dabei so ineinandergreifen, dass die gereinigten Waschgüter mit deutlich verringerter Restfeuchte für den weiteren Produktionsablauf zur Verfügung stehen. Gerade bei Blechen, Schnittenblechen und Körben unterstützt dies eine zügige Weiterverwendung im Arbeitsalltag.
Ebenso wichtig war eine wartungsfreundliche Konstruktion. Filter, Düsenarme und weitere für Reinigung, Kontrolle oder Service relevante Bauteile sollten gut zugänglich sein, damit regelmäßige Arbeiten ohne umfangreiche Demontage durchgeführt werden können. Die beim Waschprozess entstehende feuchte Luft sollte zudem gezielt an den erforderlichen Stellen abgeführt werden, ohne unnötig Wärme aus den eigentlichen Waschzonen abzuziehen.
Am Auslauf war eine ergonomische Übergabehöhe von rund +1.000 mm vorgesehen. Gleichzeitig sollte die Anlage so ausgelegt sein, dass sich der Materialfluss bei veränderten betrieblichen Abläufen künftig an eine weiterführende Fördertechnik anbinden lässt.
Industrie-Waschanlage zur Reinigung und Trocknung von Bleche, Körbe und Backformen – Bilder zum Vergrößern bitte anklicken.
Projektbeschreibung und Besonderheiten
Einspuriger Einlauf mit vorbereiteter Fördertechnik-Anbindung
Die verschiedenen Bleche, Körbe, Formen und weiteren Gerätschaften werden einspurig auf einer ergonomischen Übergabehöhe von rund +1.000 mm in die Anlage eingebracht. Das etwa 1.500 mm lange Einlaufmodul sorgt dabei für eine übersichtliche und kontrollierte Materialführung bis in die nachfolgenden Reinigungszonen.
Die Konstruktion berücksichtigt zugleich mögliche Weiterentwicklungen des Materialflusses: Eine Anbindung an vorhandene oder künftig ergänzte Fördertechnik kann bei Bedarf realisiert werden. Damit bleibt die Anlage auch bei veränderten innerbetrieblichen Abläufen flexibel einbindbar.
Unterhalb des Einlaufs befindet sich ein offen zugänglicher Bereich mit Schmutzlagerbehälter. Gröbere Rückstände, die mit dem Waschgut in die Anlage gelangen, können dort gesammelt und bei Bedarf ohne aufwendige Eingriffe entfernt werden.
Bereits in diesem Bereich ist ein Absaugpunkt integriert. Ein Edelstahlradialventilator führt die beim Einschleusen austretende feuchte Luft gezielt ab und entlastet damit den Beschickungsbereich. Die Absaugung erfolgt bewusst am Einlauf, sodass nicht unnötig Wärme aus der eigentlichen Hauptreinigungszone abgeführt wird.
Hauptreinigungszone mit gezielt angeordneten Reinigungsdüsen
Den zentralen Reinigungsschritt übernimmt die 3.600 mm lange Hauptreinigungszone. Ihr Waschtank fasst rund 800 Liter Reinigungsmedium, das über eine Edelstahlkreiselpumpe kontinuierlich im Kreislauf geführt wird. Mit einer Motorleistung von 11 kW erreicht die Pumpe eine Fördermenge von etwa 2.000 Litern pro Minute bei 2,5 bar und stellt damit die notwendige Leistung für eine intensive Behandlung unterschiedlicher Waschgutgeometrien bereit.
Das Reinigungsmedium wird über quer zur Förderrichtung angeordnete Vierkantrohre und präzise gefräste Edelstahl-Flachstrahldüsen auf die Waschgüter verteilt. Bleche, Körbe, Dielen und Formen werden dadurch entlang der gesamten Durchlaufstrecke gleichmäßig erreicht. Die Düsenanordnung ist so ausgelegt, dass die Reinigungswirkung nicht nur auf frei liegende Oberflächen beschränkt bleibt.
Besonders relevant war dies bei den Schnittenblechen, die mit nach oben gerichteter Öffnung durch die Anlage geführt werden. Gerade die tieferliegenden Innenbereiche und Kanten stellen höhere Anforderungen an die Düsenanordnung. Gegenüber der bisherigen Maschine ermöglicht die neue Ausführung eine gezieltere und gleichmäßigere Einbindung dieser Bereiche in den Reinigungsprozess.
Auch bei der Ausführung für Reinigung und Wartung stand die Alltagstauglichkeit im Mittelpunkt. Die Düsenrohre lassen sich ohne Werkzeug entnehmen, sodass sie für Kontrolle oder Reinigung schnell zugänglich sind. Der außenliegende Filtertank ist ebenfalls gut erreichbar und unterstützt die Abscheidung von Schmutzpartikeln aus dem Reinigungsmedium. Notwendige Reinigungs- und Servicearbeiten können dadurch ohne umfangreiche Demontage durchgeführt werden.
Heißwasserbeheizung und wärmegedämmte Tunnelkonstruktion
Die erforderliche Temperatur in der Hauptreinigungszone wird über einen im Waschtank angeordneten Wärmetauscher erzeugt, der mit Heißwasser versorgt wird. Diese Art der Beheizung bindet die vorhandene Wärme gezielt in den Reinigungsprozess ein.
Das vollständig verschweißte Maschinengehäuse ist doppelwandig sowie wärme- und schallgedämmt ausgeführt. Dadurch bleibt die Temperatur im Tunnel gleichmäßiger erhalten, während Wärmeverluste über die Maschinenoberflächen begrenzt werden. Gleichzeitig trägt die Konstruktion zu einer Reduzierung der Geräuschemissionen im Produktionsumfeld bei.
Im Vergleich zur bisherigen Anlage aus dem Jahr 2000 steht bei der neuen Lösung nicht allein eine höhere Stundenleistung im Vordergrund. Die Bestandsanlage erreichte bereits eine vergleichbare Kapazität.
Der Fortschritt liegt vielmehr in der weiterentwickelten Konstruktion, der effizienteren Nutzung der eingesetzten Energie sowie in der verbesserten Reinigungs- und Abblasleistung.
Klarspülung mit bedarfsgerechtem Frischwassereinsatz
Nach der Hauptreinigung durchläuft das Waschgut zunächst eine Abtropfzone und anschließend die Klarspülung. In diesem letzten Nassbereich werden Rückstände des zuvor eingesetzten Reinigungsmediums von den Oberflächen entfernt. Gleichzeitig gleicht das zugeführte Frischwasser die im Prozess entstehenden Verdunstungs- und Verschleppungsverluste aus.
Für den Betrieb der Anlage ist ein Frischwasserbedarf von etwa 400 bis 500 Litern pro Stunde vorgesehen. Der tatsächliche Verbrauch richtet sich nach dem Verschmutzungsgrad, der gewählten Förderleistung, der Reinigungsmittel- konzentration und der Art des jeweiligen Waschguts. So lässt sich der Frischwassereinsatz an die praktische Anforderung im laufenden Betrieb anpassen.
Abblas-Trocknung mit beheizter Prozessluft
Nach Hauptreinigung und Klarspülung durchlaufen Bleche, Körbe, Dielen und Formen zunächst eine 500 mm lange Neutralzone. Anschließend gelangen sie in das 2.700 mm lange Abblasmodul BS3H, in dem anhaftendes Wasser gezielt von den Oberflächen entfernt wird.
Drei Abblasaggregate mit jeweils 5 kW Leistung erzeugen gemeinsam mit den Edelstahl-Luftmessern einen konzentrierten Luftstrom. Dieser erfasst die gereinigten Teile entlang der Förderstrecke und reduziert die nach dem Spülvorgang verbleibende Feuchtigkeit, bevor das Material den Auslauf erreicht.
Das beim Abblasen anfallende Restwasser wird nicht ungenutzt abgeführt, sondern in die Hauptreinigung zurückgeführt. Gleichzeitig wird die eingesetzte Prozessluft über einen Heißwasserwärmetauscher erwärmt. Dieser ist in die Rücklaufleitung der Heizwasserversorgung eingebunden und nutzt die vorhandene Wärmeenergie für den Abblasprozess.
Gegenüber der bisherigen Anlage stellt dies eine wesentliche Weiterentwicklung dar. Die Vorgängermaschine verfügte lediglich über eine einfache Abblasung ohne zusätzliche Erwärmung der Prozessluft. Entsprechend begrenzt war die Wirkung bei Blechen, Schnittenblechen und Körben. Auch die Anpassung der oberen Abblasung an unterschiedliche Höhen war mit deutlich mehr Aufwand verbunden.
Die verlängerte Tunnelausführung, die gezielte Luftführung und die beheizte Prozessluft wirken hier zusammen. Dadurch verlassen die gereinigten Teile die Anlage mit deutlich verringerter Restfeuchte und können im anschließenden Produktionsablauf zügiger weiterverwendet werden.
Wrasenabsaugung mit geringerem Wärmeverlust
Beim Reinigen entsteht feuchte, warme Luft, die kontrolliert aus der Anlage abgeführt werden muss. Dafür sind zwei Absaugpunkte vorgesehen: einer im Einlaufbereich und ein weiterer am Beginn der Abblas-Trocknung.
Die Absaugung greift dabei bewusst nicht unmittelbar in der aktiven Hauptreinigungszone an. Würde die Luft direkt aus diesem Bereich abgesaugt, ginge neben dem Wrasen auch Wärme verloren, die für die Temperaturhaltung im Reinigungsprozess benötigt wird.
Stattdessen nutzt das Konzept den leichten Überdruck im Maschineninnenraum. Der dadurch an den vorgesehenen Stellen austretende Wrasen wird gezielt erfasst und über die Absaugung abgeführt. Die feuchte Luft wird somit dort aufgenommen, wo sie ohnehin aus dem Tunnel austritt, ohne die warme Prozessatmosphäre in der Hauptreinigung unnötig abzuziehen.
Diese konstruktive Auslegung unterstützt einen geringeren Energiebedarf. In den Projektunterlagen wird gegenüber Anlagen mit direkter Absaugung aus dem Waschbereich ein Einsparpotenzial von rund 30 kW genannt. Der tatsächliche Effekt hängt dabei unter anderem von Betriebsweise, Temperaturführung und Auslastung der Anlage ab.
Auslauf mit hochklappbarer Rollenbahn
Nach der Abblas-Trocknung erreichen die gereinigten Bleche, Körbe, Dielen und Formen den Auslauf auf einer ergonomischen Übergabehöhe von rund +1.000 mm. Dort werden sie über einen kurzen Maschinenauslauf auf eine 1.500 mm lange Rollenbahn übergeben.
Die hochklappbare Auslaufrollenbahn ist mit einem Gegengewicht ausgestattet und unterstützt die manuelle Entnahme des Reinigungsmaterials. Gleichzeitig bleibt der Auslauf offen für eine spätere Anbindung an weiterführende Fördertechnik. So kann der Materialfluss bei veränderten Betriebsabläufen ohne grundlegende Änderungen an der Anlage erweitert werden.
Ein Stauschalter überwacht den Abfluss am Ende der Rollenbahn und sorgt dafür, dass sich zurückstauendes Material rechtzeitig erkenntlich macht. Mit Einlauf, Reinigungs- und Spülbereich, Neutralzone, Abblasmodul sowie Auslaufrollenbahn erreicht die komplette Linienanlage eine Gesamtlänge von 10.300 mm.
Zusammenfassung
Mit der neuen Industrie-Waschanlage Typ DLWA-800 BACK-Highline BS3H wurde eine über viele Jahre bewährte Anlage aus dem Jahr 2000 durch eine zeitgemäße Lösung ersetzt, die konsequent auf die heutigen Anforderungen des Betriebs abgestimmt ist. Im Mittelpunkt stand dabei nicht allein die mögliche Stundenleistung, sondern vor allem die zuverlässige Behandlung eines vielseitigen Waschguts – von Blechen und Schnittenblechen über Körbe und Formen bis hin zu Dielen und höheren Behältern.
Die regelbare Fördertechnik ermöglicht es, die Verweilzeit in den einzelnen Reinigungszonen an Geometrie, Verschmutzungsgrad und gewünschte Reinigungsintensität anzupassen. So können Bleche und Körbe im Grundmaß 600 × 400 mm mit einer Leistung von etwa 600 bis 800 Stück pro Stunde behandelt werden. Für andere Formate und Reinigungsanforderungen lässt sich die Förderleistung im Bereich von rund 400 bis 900 Stück pro Stunde bedarfsgerecht einstellen.
Einen besonderen Fortschritt bringt die gezieltere Reinigung der Schnittenbleche. Durch die angepasste Düsenanordnung werden auch tieferliegende Bereiche und Kanten besser in den Reinigungsprozess einbezogen. Ergänzt wird dies durch die weiterentwickelte Abblas-Trocknung: Drei leistungsstarke Abblasaggregate, Edelstahl-Luftmesser und die über einen Heißwasserwärmetauscher erwärmte Prozessluft reduzieren die Restfeuchte deutlich wirkungsvoller als die bisherige einfache Abblasung. Die gereinigten Waschgüter stehen dadurch schneller für die nächsten Arbeitsschritte bereit.
Auch beim Energieeinsatz wurde die Konstruktion gezielt weiterentwickelt. Die doppelwandige, wärme- und schallgedämmte Tunnelbauweise begrenzt Wärmeverluste, während die Wrasenabsaugung feuchte Luft an den vorgesehenen Austrittspunkten erfasst. Nutzbare Wärme aus dem eigentlichen Reinigungsprozess wird dadurch nicht unnötig direkt abgesaugt. Gleichzeitig erleichtern werkzeuglos entnehmbare Düsenrohre, der gut zugängliche Filterbereich und die vorbereitete Fördertechnik-Anbindung den täglichen Umgang mit der Anlage und schaffen Spielraum für spätere Anpassungen im Materialfluss.
Die erneute Entscheidung für Mohn verbindet damit technische Weiterentwicklung mit bewährter Zusammenarbeit. Neben den positiven Erfahrungen aus dem langjährigen Betrieb der Vorgängeranlage waren insbesondere die gesicherte Ersatzteilversorgung, das eigene Service- und Wartungsteam sowie kurze Reaktionszeiten bei Störungen wichtige Gründe für die Umsetzung des Projekts.
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