Montagebeispiele der Schlauchaufroller

Passende Befestigung für die jeweilige Einbausituation

Schlauchaufroller müssen sich nicht nur zuverlässig in den Arbeitsbereich einfügen, sondern auch zur vorhandenen Wand-, Decken- und Raumsituation passen. Neben der Standardmontage ohne Konsole stehen hierfür optional unterschiedliche Befestigungsmöglichkeiten zur Verfügung. Sie erlauben eine bedarfsgerechte Ausrichtung des Schlauchaufrollers, berücksichtigen bauliche Gegebenheiten und unterstützen eine übersichtliche Schlauchführung.

Die folgenden Montagebeispiele zeigen, wie sich automatische Schlauchaufroller abhängig von Einbauort, Schlauchaustritt und gewünschtem Arbeitsbereich befestigen lassen.

Winkelkonsolen für den festen Wandanbau – 
Positionen 1 bis 3

Die Winkelkonsolen sind für einen festen Wandanbau vorgesehen und eignen sich überall dort, wo der Schlauchaufroller gezielt parallel oder rechtwinklig zur Wand ausgerichtet werden soll.

Position 1 zeigt die Winkelkonsole für den festen Wandanbau parallel zur Wand. Diese Ausführung eignet sich für Einbausituationen, in denen der Aufroller wandnah und mit einer parallel verlaufenden Anordnung positioniert werden soll.

Position 2 zeigt die Winkelkonsole für den festen Wandanbau rechtwinklig zur Wand. Damit lässt sich der Schlauchaufroller seitlich von der Wand in den Raum ausrichten.

Position 3 ergänzt diese Variante um eine Wanddurchführung. Sie bietet sich an, wenn die Schlauchführung durch eine Wand erfolgen soll und der Aufroller auf der gegenüberliegenden oder angrenzenden Seite montiert wird.

Die festen Winkelkonsolen schaffen eine definierte Montageposition und erleichtern es, den Schlauchaustritt an die jeweilige Raumsituation anzupassen.

Konsole für festen Wand- und Deckenanbau – 
Positionen 4 bis 6

Die Konsole für festen Wand- und Deckenanbau ermöglicht eine Montage an Wand oder Decke. Je nach Ausführung kann der Schlauch nach unten oder nach vorne geführt werden.

Position 4 zeigt die Wandmontage mit Schlauchaustritt nach unten. Diese Variante eignet sich für Arbeitsbereiche, in denen der Schlauch direkt unterhalb des Aufrollers bereitgestellt werden soll.

Position 5 zeigt die Wandmontage mit Schlauchaustritt nach vorne. Sie ist passend, wenn der Schlauch gezielt in den Raum geführt werden soll.

Position 6 zeigt die Deckenmontage. Diese Ausführung kann sinnvoll sein, wenn Wandflächen frei bleiben sollen oder der Schlauch von oben in den Arbeitsbereich geführt werden soll.

Die Wand- und Deckenkonsolen erweitern die Möglichkeiten bei der Platzierung des Schlauchaufrollers. Dadurch lässt sich die Montage besser an vorhandene Flächen, Laufwege und Arbeitsabläufe anpassen.

Wand-Schwenkkonsole mit 180° Schwenkbereich – 
Positionen 7 und 8

Die Wand-Schwenkkonsole ermöglicht einen Schwenkbereich von 180°. Der Schlauchaufroller kann dadurch entsprechend der jeweiligen Arbeitsrichtung bewegt und ausgerichtet werden.

Position 7 zeigt die Wand-Schwenkkonsole mit Schlauchaustritt nach unten.

Position 8 zeigt die Wand-Schwenkkonsole mit Schlauchaustritt nach vorne.

Der Schwenkbereich unterstützt eine flexible Nutzung an wechselnden Arbeitspositionen. Gleichzeitig lässt sich der Schlauchaufroller bei Nichtgebrauch näher an die Wand schwenken, sodass der Bereich davor frei gehalten werden kann.

Schwenkkonsolen mit sieben Arretierpositionen – 
Position 9

Die Schwenkkonsolen Typ WSK-T 40/1 und Typ WSK-T 40/2 können jeweils in sieben Positionen arretiert werden. Dadurch lässt sich die Stellung des Schlauchaufrollers nicht nur schwenken, sondern auch in einer definierten Arbeitsposition fest einstellen.

Diese Lösung eignet sich insbesondere dann, wenn wiederkehrende Arbeitsbereiche bedient werden und eine feste Ausrichtung des Schlauches gewünscht ist. Die Arretierung sorgt für eine nachvollziehbare Positionierung und unterstützt eine geordnete Schlauchführung.

Standardmontage ohne Konsole – 
Position 10

Bei der Standardmontage wird der Schlauchaufroller ohne zusätzliche Konsole direkt befestigt. Diese Ausführung ist eine kompakte Lösung, wenn die vorhandene Montagefläche, die gewünschte Schlauchrichtung und der Arbeitsbereich bereits zueinander passen.

Im Vergleich zu den optionalen Konsolen bietet die direkte Montage weniger Möglichkeiten zur räumlichen Ausrichtung. Dafür reduziert sie den Montageaufwand und eignet sich für klar definierte Einbausituationen.

Gegenplatte bei Leichtbauwänden – 
Position 11

Bei Leichtbauwänden ist eine Gegenplatte für die sichere Montage besonders wichtig. Sie verteilt die auftretenden Kräfte auf eine größere Fläche und unterstützt eine stabile Befestigung des Schlauchaufrollers an der Wandkonstruktion.

Die Gegenplatte sollte bereits bei der Planung berücksichtigt werden, damit Wandaufbau, Befestigungsmittel und Belastung des Schlauchaufrollers aufeinander abgestimmt sind.

Schlauchführung dicht an der Wand – 
Position 12

Position 12 zeigt die Möglichkeit, die Schlauchführung dicht an der Wand auszuführen, statt den Schlauch nach vorne austreten zu lassen. Diese Variante kann sinnvoll sein, wenn der Schlauchaufroller möglichst wandnah angeordnet werden soll oder der Bereich vor dem Gerät frei bleiben soll.

Damit lässt sich die Schlauchführung an beengte Einbausituationen und an die gewünschte Wegeführung im Arbeitsbereich anpassen.

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